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HELLGATE: RESURRECTION - ALLE ...
PREVIEW // von Bob_ROss
19.01.2010 - 01:03 - Mit Hellgate: Resurrection wird unser geliebtes Action-Rollenspiel nicht einfach nur von den Toten wiederauferstehen, sondern komplett überarbeitet, mit bisher ungesehenen Features und wesentlich mehr Content den Weg zurück auf unsere Festplatten finden. Selbst die eingefleischtesten Fans werden Hellgate kaum wieder erkennen. Aber keine Angst – Hellgate: Resurrection macht aus dem Erstlingswerk der Flagship Studios das, was es schon immer sein sollte und so steht uns das beste Hellgate aller Zeiten ins Haus.
In unserem Preview lest ihr schon jetzt die neuesten Fakten und die wichtigsten Veränderungen, die uns die Auferstehung der Höllentore Londons bringen wird.
Der Weg durch London verläuft auf höherem Level nicht mehr auf denselben Pfaden, wie wir es noch aus HGL kennen. Größte Änderung ist da wohl die Abschaffung des Alptraum-Modus. Man muss Hellgate also kein zweites Mal durchspielen, um an schwerere Gegner zu gelangen. Was zunächst wie eine Kürzung klingt, entpuppt sich schnell als echte Verbesserung, denn das Spiel wird einerseits nicht unnötig in die Länge gezogen und zugleich durch den neuen Content abwechslungsreicher gestaltet. Wer jetzt glaubt, es gehen dadurch Attributspunkte verloren, die man sonst im Alptraum-Modus durch Quests sammelt, liegt falsch. In Hellgate: Resurrection wird man nämlich für jeden Rang-Aufstieg (nach dem Erreichen vom maximalen Level kann man zusätzlich Rangstufen erlernen) fünf Attributspunkte bekommen. Unterm Strich kann man nun also noch mehr Attributspunkte vergeben.
In Hellgate: London führte jede Reise zum letzten Boss noch über die Angel Passage. Diese wird nun durch die neue Towerbright Station ersetzt, die anschließend über die bekannten Wege Monument - Liverpool - Prüfungen - St.pauls Station direkt zu Sydonai führt. Hat man den Oberboss zur Strecke gebracht, öffnet sich ein Portal zur „Zweiten Invasion“. Dort warten fünf neue Hauptquests mit jeweils einem Boss (zwischen Level 30 und 40) auf uns. Hat man alle gelegt, kehrt man zurück zur Templer Station und darf nun nach Abyss reisen. In den Untiefen gibt es eine Hauptaufgabe, mit vier neuen Bossen, die mit Level 42 bis 50 aufwarten. Alle anderen Mobs passen sich dem Spielerlevel meist an. Zu der Mainquest gibt es unzählige Nebenmissionen zu erfüllen. Alles in allem also jede Menge Arbeit die da auf uns zukommt. Aber einer muss ja den Dreck wegmachen. Und das kann man wörtlich nehmen: Die Monstermassen sind um ein vielfacher größer, als es vorher jemals auf Elite gewesen ist.
Das altbekannte Stonehenge darf man in Resurrection nun schon mit Level 20 besuchen. Weitere große Änderungen gibt es dort allerdings nicht zu verbuchen, außer dass Moloch nun neben Skill- und Attributsretrainern auch Perk-Retrainer fallen lässt. Es lassen sich nun also alle Werte des Charakters zurücksetzen.
Es mag einige Schwächen in Hellgate gegeben haben, die Waffen und sonstige Gegenstände haben aber schon damals nicht dazu gehört. In der Auferstehung gibt es eine Vielzahl neuer Gegenstände, auf die ich in einem anderen Artikel noch näher eingehen werde. Soviel aber schon jetzt: Es sind wirklich viele – bisher beispielsweise schon drei neue Unique-Rüstungen pro Klasse. Vor allem die beliebten Uniques wie Hiki und Hus wird es in neuen Varianten geben, die andere Eigenschaften und Schadensarten besitzen. Da strahlt das Sammlerherz!
Die Drop-Chancen haben sich nun endlich auch dem eigentlichen Wert der Gegenstände angepasst. Eine Hiki fällt bei Level 50, die Hus mit Level 52, Nikolas mit 54 und Marlows auf 56. Also überall da, wo das eigene Level dem Item-Level entspricht. Das Farmen in Abyss, bei Moloch oder in Wake Hollow macht nun also auch endlich über die Essenzen hinaus Sinn. Auch alte Bekannte gibt es wieder. So kehrt in Hellgate: Resurrection die Hand des Meisters wieder zurück. Die fällt mit Level 58 in Abyss und verleiht dem Beschwörer eine Menge Dienerschaden und –Rüstung. Neue Dyekits finden sich in der Zweiten Invasion und verleihen einen Bonus von 6 auf einzelne Attribute. Wie gesagt, hier sollen die neuen Gegenstände und Möglichkeiten nur angeschnitten werden.
Man muss sich natürlich nicht mit den Gegenständen zufrieden geben, die das Spiel generiert. Auch weiterhin wird es möglich sein Gegenstände bei Händlern zu Craften oder in der Nano-Schmiede zu verbessern. Hier warten aber tückische Änderungen auf uns, die den Nervenkitzel um einiges erhöhen. Gegenstände lassen sich ab sofort zwar unbegrenzt auch über Level 50 hinaus in der Nanoforge verbessern, aber will man mehr als sechs Mal upgraden, besteht die Chance, dass der Gegenstand zerstört wird! Man muss also genau überlegen, wie weit man mit seiner 6er Lee gehen will. Aber selbst sechs Upgrades wirken sich bei Gegenständen wie der Hus schon stark aus. Man bedenke den enormen Schadensbonus! Je höher übrigens das Item-Level, desto höher nun auch der Verbrauch von Schrottteilen – das führt auch dazu, dass man nicht mehr unnötig viele dieser Teile anhäuft, bzw. wird deren Wert auch deutlich erhöht.
Wer in Zukunft Mods aus seinen Items entfernen will, sollte auch genau überlegen wann er das tut. Mods können nämlich zerstört werden, wenn das Charakter-Level deutlich am Level des Gegenstands liegt. Als Beispiel wird man mit Level 50 problemlos alle Mods aus der Level 25 Waffe entfernen können. Ist der Gegenstand aber Level 60, werden wohl viele Mods beim entfernen zerstört. Mehr Tiefe also beim Modding.
In Hellgate: Resurrection wird es keine Unterteilung zwischen normalen Spielern und Abonnenten geben. Jeder wird jedes Gebiet betreten und dort auch jede Quest erledigen und alle Bosse bekämpfen können. Außerdem wird man das Spiel auch nicht kaufen müssen. Es ist komplett kostenlos. Damit HanbitSoft und deren Mitarbeiter nicht vor die Hunde gehen, gibt es einen Item-Shop. Dort kann man für Bares einen Erfahrungs-Boost, zusätzliche Taschen oder verbesserten Sprintboost kaufen. Also keine Dinge, die einen echten Vorteil gegenüber anderen Spielern bieten. Einziger wirklicher Bonus sind zusätzliche Skillpunkte, die jedoch auf maximal 10 begrenzt sind. Aber auch dafür belaufen sich die Kosten, zumindest derzeit in Korea, auf wenige Euro. Und hier gilt ebenfalls: Die zusätzlichen Skillpunkte sind keinesfalls notwendig um im Spiel voran zu kommen. Aber Achtung: Eine finale Entscheidung, wie das Bezahlsystem in Europa und Nordamerika aussehen wird, steht noch aus.
Wer in Hellgate: Resurrection das Zeitliche segnet muss mit einigen Veränderungen rechnen. Beim Tod wird zu dem üblichen Erfahrungs-Malus von 50% noch eine Einschränkung bei der Wiederbelebung eingeführt. Innerhalb von drei Minuten kann man sich nicht zu Mitspielern portieren oder direkt am Ort des Verbrechens wiederbeleben. Mit einer kleinen Einschränkung: Einmal täglich erhält man drei Pillen, die diesen Malus umgehen. Diese lassen sich auch im Item-Shop aufstocken – wenn man es denn unbedingt nötigt hat. So oft sterben echte Hellgater nicht!
Wie schon am Anfang beschrieben, wurde der Alptraum-Modus abgeschafft. Manch einer könnte nun vermuten, das Gameplay leidet nun unter dem für Korea üblichen Grinden. Tatsächlich benötigt man nun um Level 50 zu erreichen 82 Million Erfahrungspunkte. In Hellgate: London waren es noch etwa 32 Millionen. Dafür sind für einen anschließenden Aufstieg in den Rängen durchschnittlich nur 5 Millionen Punkte nötig. Somit relativiert sich die Geschwindigkeit also im Endgame.
Diese kleine Preview soll nur ein Vorgeschmack auf die kommenden Artikel zu Hellgate: Resurrection sein. Es gibt verdammt viel zu berichten, denn es hat sich verdammt viel getan. Hellgate wird nicht wieder zu erkennen sein, wenn es noch dieses Jahr in Europa startet. Allein der neue Content dürfte schon Stunden von Spielspaß bedeuten, und auch die enttäuschten Spieler unter euch sollten dem Spiel eine zweite Chance geben. Hallgate is back, und zwar so richtig! Wenn man nun noch an die demnächst erscheinenden Addons wie Hellgate: Tokyo denkt, wird einem erst so richtig warm ums Herz. Von den beiden neuen Charakterklassen mal ganz zu schweigen.
An dieser Stelle auch ein riesen Dank an Flucser, der die ganzen Infos bereit gestellt hat!
In unserem Preview lest ihr schon jetzt die neuesten Fakten und die wichtigsten Veränderungen, die uns die Auferstehung der Höllentore Londons bringen wird.
Endgame-Content umsortiert
Hellgate: Resurrection
In Hellgate: London führte jede Reise zum letzten Boss noch über die Angel Passage. Diese wird nun durch die neue Towerbright Station ersetzt, die anschließend über die bekannten Wege Monument - Liverpool - Prüfungen - St.pauls Station direkt zu Sydonai führt. Hat man den Oberboss zur Strecke gebracht, öffnet sich ein Portal zur „Zweiten Invasion“. Dort warten fünf neue Hauptquests mit jeweils einem Boss (zwischen Level 30 und 40) auf uns. Hat man alle gelegt, kehrt man zurück zur Templer Station und darf nun nach Abyss reisen. In den Untiefen gibt es eine Hauptaufgabe, mit vier neuen Bossen, die mit Level 42 bis 50 aufwarten. Alle anderen Mobs passen sich dem Spielerlevel meist an. Zu der Mainquest gibt es unzählige Nebenmissionen zu erfüllen. Alles in allem also jede Menge Arbeit die da auf uns zukommt. Aber einer muss ja den Dreck wegmachen. Und das kann man wörtlich nehmen: Die Monstermassen sind um ein vielfacher größer, als es vorher jemals auf Elite gewesen ist.
Das altbekannte Stonehenge darf man in Resurrection nun schon mit Level 20 besuchen. Weitere große Änderungen gibt es dort allerdings nicht zu verbuchen, außer dass Moloch nun neben Skill- und Attributsretrainern auch Perk-Retrainer fallen lässt. Es lassen sich nun also alle Werte des Charakters zurücksetzen.
Meine Waffe ist mein Baby
Es mag einige Schwächen in Hellgate gegeben haben, die Waffen und sonstige Gegenstände haben aber schon damals nicht dazu gehört. In der Auferstehung gibt es eine Vielzahl neuer Gegenstände, auf die ich in einem anderen Artikel noch näher eingehen werde. Soviel aber schon jetzt: Es sind wirklich viele – bisher beispielsweise schon drei neue Unique-Rüstungen pro Klasse. Vor allem die beliebten Uniques wie Hiki und Hus wird es in neuen Varianten geben, die andere Eigenschaften und Schadensarten besitzen. Da strahlt das Sammlerherz!
Die Drop-Chancen haben sich nun endlich auch dem eigentlichen Wert der Gegenstände angepasst. Eine Hiki fällt bei Level 50, die Hus mit Level 52, Nikolas mit 54 und Marlows auf 56. Also überall da, wo das eigene Level dem Item-Level entspricht. Das Farmen in Abyss, bei Moloch oder in Wake Hollow macht nun also auch endlich über die Essenzen hinaus Sinn. Auch alte Bekannte gibt es wieder. So kehrt in Hellgate: Resurrection die Hand des Meisters wieder zurück. Die fällt mit Level 58 in Abyss und verleiht dem Beschwörer eine Menge Dienerschaden und –Rüstung. Neue Dyekits finden sich in der Zweiten Invasion und verleihen einen Bonus von 6 auf einzelne Attribute. Wie gesagt, hier sollen die neuen Gegenstände und Möglichkeiten nur angeschnitten werden.
Crafting und Modden erweckt den Bastler in Dir!
Man muss sich natürlich nicht mit den Gegenständen zufrieden geben, die das Spiel generiert. Auch weiterhin wird es möglich sein Gegenstände bei Händlern zu Craften oder in der Nano-Schmiede zu verbessern. Hier warten aber tückische Änderungen auf uns, die den Nervenkitzel um einiges erhöhen. Gegenstände lassen sich ab sofort zwar unbegrenzt auch über Level 50 hinaus in der Nanoforge verbessern, aber will man mehr als sechs Mal upgraden, besteht die Chance, dass der Gegenstand zerstört wird! Man muss also genau überlegen, wie weit man mit seiner 6er Lee gehen will. Aber selbst sechs Upgrades wirken sich bei Gegenständen wie der Hus schon stark aus. Man bedenke den enormen Schadensbonus! Je höher übrigens das Item-Level, desto höher nun auch der Verbrauch von Schrottteilen – das führt auch dazu, dass man nicht mehr unnötig viele dieser Teile anhäuft, bzw. wird deren Wert auch deutlich erhöht.
Wer in Zukunft Mods aus seinen Items entfernen will, sollte auch genau überlegen wann er das tut. Mods können nämlich zerstört werden, wenn das Charakter-Level deutlich am Level des Gegenstands liegt. Als Beispiel wird man mit Level 50 problemlos alle Mods aus der Level 25 Waffe entfernen können. Ist der Gegenstand aber Level 60, werden wohl viele Mods beim entfernen zerstört. Mehr Tiefe also beim Modding.
Bezahlsystem und Item-Shop
In Hellgate: Resurrection wird es keine Unterteilung zwischen normalen Spielern und Abonnenten geben. Jeder wird jedes Gebiet betreten und dort auch jede Quest erledigen und alle Bosse bekämpfen können. Außerdem wird man das Spiel auch nicht kaufen müssen. Es ist komplett kostenlos. Damit HanbitSoft und deren Mitarbeiter nicht vor die Hunde gehen, gibt es einen Item-Shop. Dort kann man für Bares einen Erfahrungs-Boost, zusätzliche Taschen oder verbesserten Sprintboost kaufen. Also keine Dinge, die einen echten Vorteil gegenüber anderen Spielern bieten. Einziger wirklicher Bonus sind zusätzliche Skillpunkte, die jedoch auf maximal 10 begrenzt sind. Aber auch dafür belaufen sich die Kosten, zumindest derzeit in Korea, auf wenige Euro. Und hier gilt ebenfalls: Die zusätzlichen Skillpunkte sind keinesfalls notwendig um im Spiel voran zu kommen. Aber Achtung: Eine finale Entscheidung, wie das Bezahlsystem in Europa und Nordamerika aussehen wird, steht noch aus.
Gameplay und Bezahlcontent
Wer in Hellgate: Resurrection das Zeitliche segnet muss mit einigen Veränderungen rechnen. Beim Tod wird zu dem üblichen Erfahrungs-Malus von 50% noch eine Einschränkung bei der Wiederbelebung eingeführt. Innerhalb von drei Minuten kann man sich nicht zu Mitspielern portieren oder direkt am Ort des Verbrechens wiederbeleben. Mit einer kleinen Einschränkung: Einmal täglich erhält man drei Pillen, die diesen Malus umgehen. Diese lassen sich auch im Item-Shop aufstocken – wenn man es denn unbedingt nötigt hat. So oft sterben echte Hellgater nicht!
Wie schon am Anfang beschrieben, wurde der Alptraum-Modus abgeschafft. Manch einer könnte nun vermuten, das Gameplay leidet nun unter dem für Korea üblichen Grinden. Tatsächlich benötigt man nun um Level 50 zu erreichen 82 Million Erfahrungspunkte. In Hellgate: London waren es noch etwa 32 Millionen. Dafür sind für einen anschließenden Aufstieg in den Rängen durchschnittlich nur 5 Millionen Punkte nötig. Somit relativiert sich die Geschwindigkeit also im Endgame.
Die Spitze des Eisbergs
Diese kleine Preview soll nur ein Vorgeschmack auf die kommenden Artikel zu Hellgate: Resurrection sein. Es gibt verdammt viel zu berichten, denn es hat sich verdammt viel getan. Hellgate wird nicht wieder zu erkennen sein, wenn es noch dieses Jahr in Europa startet. Allein der neue Content dürfte schon Stunden von Spielspaß bedeuten, und auch die enttäuschten Spieler unter euch sollten dem Spiel eine zweite Chance geben. Hallgate is back, und zwar so richtig! Wenn man nun noch an die demnächst erscheinenden Addons wie Hellgate: Tokyo denkt, wird einem erst so richtig warm ums Herz. Von den beiden neuen Charakterklassen mal ganz zu schweigen.
An dieser Stelle auch ein riesen Dank an Flucser, der die ganzen Infos bereit gestellt hat!
geschrieben von Bob_ROss












